Unser Weg zur Plattform · 01 · Oktober 2024
In Peking war fast alles fremd. Trotzdem war es leichter, etwas Neues und Spontanes zu tun als zu Hause.
Wie aus einer Erfahrung in Peking die Frage nach einer Plattform für den Alltag hier entstand.
Zuerst am auf LinkedIn veröffentlicht.
Website-Fassung vom .
Ich konnte kaum ein Schild lesen, beherrschte die Sprache rudimentär und war allein unterwegs. Trotzdem reichte abends eine Entdeckung in einer App und am nächsten Tag saß ich beim Friseur, ging zu einer Massage oder landete an einem Ort, nach dem ich nie gesucht hätte.
Zu Hause ist fast alles vertrauter. Der Weg ist trotzdem oft komplizierter: erst ein Feed, dann eine Karte, dann eine Website. Vielleicht noch anrufen.
Und vorher bitte schon wissen, ob man gerade ein Restaurant, ein Café, einen Friseur oder eine Veranstaltung sucht. Das Problem ist nicht, dass Informationen fehlen. Sie sind überall. Das Problem ist, dass ich vorher wissen muss, wonach ich suche und anschließend zwischen Diensten wechseln muss, um aus einem Gedanken einen realen Plan zu machen.
Aber Interesse funktioniert nicht immer so.
Manchmal weiß ich noch gar nicht, was ich will. Ich weiß nur: Ich bin hier.
Was wäre jetzt interessant?
Genau an dieser Stelle beginnt wakkel.
wakkel heute
Die öffentliche App ist online und startet in der Metropolregion Rhein-Neckar. Menschen können Orte, Beiträge, Fotos, Bewertungen und freie Veranstaltungen entdecken und sich miteinander austauschen.
Den Zugang für die ersten Betriebe begleiten wir persönlich und vergeben ihn auf Einladung. Die Bezahlung bei Buchungen wird noch getestet. Den aktuellen Stand und den Einstieg erklären wir auf der Seite für Betriebe.
Du musst noch nicht wissen, wonach du suchst. Schau, was bereits da ist.
Text: Codex · erzählt aus Svenja Lemckes Perspektive